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Dissertationsprojekt

Terreur agréable. Zur Poetik des Schrecklichen in den Tragédie lyrique des späten Ancien Régime (1767-1791) [Arbeitstitel]

Universität Wien – Institut für Musikwissenschaft

Betreuer: em. o.Univ.-Prof. Dr. phil. Dr. h.c. Gernot Gruber

Abstract: Im Rahmen meines Dissertationsprojekts verfolge ich zwei Ideenspuren: zum Einen solle es um den Versuch gehen eine Poetik des Schrecklichen für die Tragédie lyrique des späten Ancien Régime (1767–1791) zu postulieren und zum Anderen will ich das Experiment wagen einige aktuelle Kategorien kulturwissenschaftlicher Provenienz am Gegenstand auszuprobieren. Poetik bedeutet in diesem Zusammenhang eine theoretische Erfassung dessen aufzustellen, wie etwas gemacht worden ist. Die zentrale Frage ist also: „Wie wird der tragische Schrecken der musikalischen Tragödie evoziert und vor welchem ästhetisch-historischen Hintergrund geschieht dies? Auf der anderen Seite steht das freie Spiel mit aktuellen Kategorien kulturwissenschaftlicher Provenienz. In diesem Fall lassen sich diese mit den Termini Körper, Emotion und Geschlechtidentität umreißen.

Texte

„Eine >vorschwebende Legende< (?) – Zauderhafte Musikwissenschaft und das Utopie-Narrativ der Digitalität“ (Arbeitstitel)

„Späte Sinfonik als sperriger Greisenavantgardismus, oder: warum werden wir mit Spätwerken nicht warm?“ (Arbeitstitel)

„Geordnetes Sinn- und Präsenzchaos um Walküren und wilde Recken: Was passiert, wenn das hochkulturelle Leitmotiv-Mythologem auf Populärästhetik trifft?“ (Arbeitstitel)

„>Von einem der auszog das Fürchten (nicht) zu lernen<. Richard Wagners Siegfried als Satyr-Spiel“ (Arbeitstitel)

„Warum muss (musikalischer) Kitsch denn ein Problem sein? Über einige Aporien einer schiefen Debatte“ (Arbeitstitel)